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Zylinderkopf Typen

Alles über den Lanz Bulldog - Glühköpfe. In diesem Forum sind auch Beiträge zu Halb- und Volldieseln bis Ende 2009 enthalten.

Zylinderkopf Typen

Beitragvon Ölmännchen » 09.11.2016, 22:41

Hallo zusammen,

ich befasse mich derzeit mit den Köpfen der 10 Liter Maschinen. Kann mir da jemand etwas Licht ins Dunkel bringen? Wo gehört welcher Kopf drauf? 173,285 und wie sie alle heißen. Steckt eventuell ein System dahinter?

Gruß Philipp
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Re: Zylinderkopf Typen

Beitragvon Lanz-Timo » 10.11.2016, 00:52

Hallo Philipp,
soweit ich weiß sind das die Volumenangaben. Die Köpfe mit 173 sind weitestgehend Nachkriegsköpfe mit Kerzenbohrung.
Die Verdampferbulldogs hatten ein viel größeres Volumen.
Ich hatte mal einen D8506 mit einem Verdampferkopf. Die Leistung war bescheiden.
Ich hatte der Maschine mehr Diesel gegeben um die Leistung auszugleichen, worauf das Standgas nicht zufriedenstellend war.
Nachdem ein 173er Kopf montiert wurde und alles wieder eingestellt war, war alles im Lot.
Die Verdichtung muss stimmen.
Gruß, Timo
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Re: Zylinderkopf Typen

Beitragvon Ölmännchen » 10.11.2016, 14:24

Hallo,

soweit ich weiß gibt es für 35,45 und55 so jeweils verschiedene Köpfe. Kenne die Bezeichnung aber nicht!
Eventuell weiß ja noch jemand mehr zu dem Thema!

Gruß Philipp
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Re: Zylinderkopf Typen

Beitragvon Lanz-Timo » 10.11.2016, 15:49

Also in der ETL von 1952 haben alle 35er,45er und 55er den 173er Kopf mit Kerze.
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Re: Zylinderkopf Typen

Beitragvon Marcel Füten » 30.11.2016, 14:41

Anbei ein Überblick für die Nachkriegs- Köpfe und deren Zugehörigkeit. Verbessert mich wenn was falsches behauptet wird:

D2012c173 Kopf für normalen 55PS Gasöl Bulldog, kleinster Kompressionsraum, erkennbar daran das beim Übergang Dichtfläche Zündsack nach oben in den Verbrennungsraum eine kleine Kante hervorsteht
D2021c289 Kopf für normalen 45PS Gasöl Bulldog, mittlerer Kompressionsraum, erkennbar daran das der Übergang Dichtfläche Zündsack nach oben in den Verbrennungsraum relativ gerade verläuft
D2021c284 Kopf für normalen 35PS Gasöl Bulldog, großer Kompressionsraum, erkennbar daran das beim Übergang Dichtfläche Zündsack nach oben in den Verbrennungsraum ein Versatz nach "innen" vorhanden ist

das bedeutet also im Klartext, das sich die Köpfe in der Größe der Volumina des oberen Kompressionsraumes unterscheiden.Natürlich sind die Köpfe innerhalb der Leistungsklassen untereinander austauschbar.
Alle Köpfe dieser Bauart sind für Anlaßzündung ausgelegt. Interessante Anmerkung am Rande, es gibt sogar Ersatzköpfe in 284er Ausführung mit JDL ( John Deere-LANZ) Logo, die müssen also noch nach 1960 für
den Ersatzteilbedarf in Mannheim gegossen worden sein. Habe ich bei einem 173er oder 289er Kopf noch nicht gesehen.

Ursus Köpfe entsprechen im Kompressionsraum der c289er Ausführung
Pampa Köpfe entsprechen im Kompressionsraum der c173er Ausführung
KL Köpfe entsprechend der 284er? Bin mir nicht sicher, weil Vergleichsmaterial nicht vorhanden.

Vorkriegsköpfe gibt es in weit ausufernder Vielfalt für die verschiedenen PS Klassen,Kraftstoffe,Regler,Zündsäcke, mit Kerze, ohne Kerze, Acker- , Ackerluft,EIL, Raupe und allem anderen möglichen Gedöns.
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Re: Zylinderkopf Typen

Beitragvon Thomas Tisch » 30.11.2016, 15:32

Hallo Marcel,
was Du da schreibst ist das, was aus den Ersatzteillisten ersichtlich und eigentlich richtig ist. In der Praxis habe ich aber schon Schlepper gesehen, die original einen anderen, als den in der Teileliste vorgesehenen Kopf drauf hatten. Auch habe ich mal einen 35er gesehen, ich glaube Bj 49, der noch den originalen Kopf drauf hatte, aber ohne das Loch für die Zündkerze. Also jeweils Schlepper mit original Schleppernummer auf dem Kopf.
Grüße,
Thomas Tisch
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Re: Zylinderkopf Typen

Beitragvon Backes » 30.11.2016, 20:53

bin jetzt ein wenig verwirrt :shock:

in der E-Teilliste von 1955 steht nix von 35, 45 oder 55er sondern nur von Schleppernummern

1.2021c173 ab Bulldog Nr. 627178 - 655010
1.2021c284 ab Bulldog Nr. 655011
1.2021c285 an Stelle von c284 (für besondere Kraftstoffe)
1.2021c289 an Stelle von c285 (für besondere Kraftstoffe)

kann mir das mal einer erklären? :kratz:
Gruß
Frank

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Re: Zylinderkopf Typen

Beitragvon lanzschrauber » 30.11.2016, 21:12

Hallo,

interessantes Thema.
Kann man vielleicht mit Bildern besser erklären. So kann man ja auch mal die verschiedenen Typen zusammenbekommen.

Gruß
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Re: Zylinderkopf Typen

Beitragvon Marcel Füten » 01.12.2016, 12:47

Am besten erklären kann das wahrscheinlich der, welcher es sich damals so ausgedacht hat :D . Es sollte sich als fast aussichtslos darstellen, jetzt noch genaue Infos herauszufinden, wann welche Kopfversion in welchem Bulldog zu welchem Zweck zur Anwendung kam. Erschwert wird das natürlich durch die bei Lanz zur Regel gewordenen "Ausnahmen" sowie durch die unüberschaubare Anzahl an nachträglichen Umbauten. In Australien eben 55er mit 284er Köpfen oder in Argentinien 45er mit 173er Köpfen, belegbar anhand nummerngleicheit der einzelnen Teile. Nicht selten wurden ja Maschinen ganz speziell für den jeweiligen Markt oder die Anforderungen gebaut. Australien und Südafrika waren immer die "Hitzekandidaten", kochende Motoren und Köpfe die den frühen Rißtod durch Überhitzung erlitten haben, waren dort keine Seltenheit.
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Re: Zylinderkopf Typen

Beitragvon beule22 » 20.09.2018, 12:35

Hallo,
ich greife mal dieses 2 Jahr alte Thema auf. Bin momentan auf der Suche nach einem Passenden Zündkopf für meinen 35er Australienbulldog. Der hat übrigens einen 173er (D2021c173) Zylinderkopf verbaut bei nummerngleichen Bauteilen.
Die Nase weißt ein recht interessantes Verschleißbild auf, ist aber den alten Hasen wahrscheinlich schon des Öfteren zu Gesicht gekommen. Teilenummer des Zündkopf ist D2023f295, hat vllt. nicht so viel zu bedeuten.
Falls jemand noch einen passenden Zündkopf für den 173er Kopf im Angebot hat darf mir gerne eine PN schicken.
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Re: Zylinderkopf Typen

Beitragvon gft » 21.09.2018, 18:46

Ich höre und lese immer von den unterschiedlich großen Köpfen mit ihren Typen, 173, 289, 285, 284, oder wie auch immer,.... :shock:

Ich habe auf nem 45ér Bj 53 (Nr:6545XX) einen JDL Kopf drauf, also gem der Angaben hier mit 284 den mit dem größten Volumen! :?:

Motormäßig hab ich einen Originalkolben und Büchse mit 225mm Durchmesser in neuwertigem Zustand, Nase neu aus Holland von dem Laden mit "D", also so ziemlich dem Auslieferungszustand ab Werk entsprechend!

Wenn man nun sagt, das die Volumen unterschiedlich groß sein sollen, dann müsste demnach die Verdichtung relativ niedrig sein, ist sie aber mit recht genau 8,0 bar nicht! Der Verbrennungsdruck ist bei 24,8 Bar! Dies entspricht ziemlich exakt dem, was ich in den technischen Daten zu einem späten 45 / 55´er gefunden hab!

Wie kann das sein?

Wenn nach so einigen Theorien auf meinem ein 173èr Kopf drauf gehören sollte, dann liegt doch damit die Verdichtung über den Sollwerten, sprich er würde zum klopfen neigen!

Hat mal einer die Verdichtungsräume der Köpfe ausgelitert oder sind dies nicht Größen sondern Brennraumformen???

Bin mal gespannt auf die Antworten,..... :fahrer:

Gruß,
Dieter
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Re: Zylinderkopf Typen

Beitragvon Thomas Tisch » 21.09.2018, 21:04

Hallo,
wenn das ein JDL Kopf ist, dann ist der ja ein Austauschkopf. Die Frage ist nun, ob JDL überhaupt noch verschiedene Köpfe gebaut hat und ob da überhaupt Unterschiede gemacht wurden.
Grüße,
Thomas Tisch
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Re: Zylinderkopf Typen

Beitragvon GuidoKri » 21.09.2018, 21:22

Hallo !

Interessanter Beitrag...Wie wurden die Werte denn ermittelt ?
Wie äußert sich denn das Klopfen beim gr. GK ? Ist es deutlich hörbar ? Was gibt es sonst für (negative) Begleiterscheinungen ? Der Motor 'klopft' ja ohnehin schon ordentlich und es ist die Frage, ob sich das Nageln oder 'zu-früh-Zünden' noch heraushören lässt (manche Bulldogs haben von Natur aus schon richtig Druck im Rohr).
Letztendlich wäre bei Dir ja mal ein Test mit 173er Kopf interessant mit Vergleichswerten von Kompressionsdruck, Verbrennungsdruck und Leistung (Klopfen).
Haben einen Bulldog der leicht rückwärts läuft, Kompression würde ich auf 'normal' schätzen. Gutes Zyl.mass, nur Ringe erneuert, Spaltmass 3-5 mm. Vermute Frühzündung, aber was kann man schon an der Zündung bzw. am Zündzeitpunkt verstellen ? Zündung erfolgt, wenn Sauerstoff 'in den Brennraum' gedrückt wird.
Lässt sich Zündzeitpunkt mit der Kompression etwas verstellen ?
Einspritzzeitpunkt und Zündzeitpunkt hängen bei der GK/2-Takt Technik wohl eher nicht zusammen, höchstens die Kraftstoffaufbereitung, aber Zündung dann eben erst wenn O2 vorhanden ist.

Gruß Guido
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Re: Zylinderkopf Typen

Beitragvon gft » 21.09.2018, 23:30

Hallo Guido und Thomas.
Der Kopf bei mir ist definitiv ein JDL, also John Deer Lanz Kopf und somit Austausch, das ist klar!
Auch steht unten hinter der Glühnase dick und fett aufgegossen 284 drauf, auch da rüttelt keiner dran!

Zylinder habe ich in diesem Fall das Glück oder Pech (wie mann`s nimmt), das ich ne Büchse drin habe, also alle Zylinderwerte auf "Null" gesetzt sind!
Kolben ist somit Standard, original Lanz, Spaltmaß nicht gemessen, Ringe Neuwertig,.....

Gemessen habe ich in der Form, das ich mir für das Zündkerzengewinde einen Adapter auf 3/4 Withworth gemacht habe und dann einen guten alten MAIHAK mechanischen Indikator eingesetzt habe!
Das passte nicht nur gut, sah auch noch geil aus,.... 8)

Dann angelassen, warm laufen lassen, Pumpenhebel nach hinten, Indikator auf, messen, Indikator zu, Pumpenhebel zurück in Normal = Verdichtungsdruck!!!
Danach neues Messblatt, andere Messfeder, zweiter Mann dabei, in dem Moment wo der aus`m Leerlauf Vollgas gibt (also maximale Einspritzmenge) die Messung durchgeführt= Verbrennungsdruck!

Ein klopfende Verbrennung ist im Heinl beschrieben und ist was anders als das Bulldogtypische "Klopfen" des Kurbeltrieb im stark Resonanzbildenden Gehäuse!

Klopfen im Allgemeinen wird im englischen auch oft als Detornation bezeichnet und trifft es damit sehr gut! Normale Verbrennung 20 -50 bar, Klopfen 100-150 bar!!! Das merkt man dann halt überall, beim Einzylinder auch an unbändiger Leistung für den Moment!!!
Nageln kann nur ein Diesel, das ist wenn vom Einspritzbeginn bis zum anbrennen des Kraftstoff Zeit vergeht und diese Menge dann "schlagartig" abbrennt! Das ist "Klopfen" einer Teilmenge, aber verbunden mit einem Zündverzug, also Drucktechnisch unkritisch und ehr mit Minderleistung verbunden!

Das mit dem "leicht rückwärts laufen" hatte ich auch, bis mir einer sagte, ich hätte ne Vorkriegs-Nase für ne Einstelldüse drunter! Diese ist unten schmaler und hat einiges weniger an Volumen!
Der Motor lief sehr sehr hart und die Nase konnte sich nicht selber reinigen!
Dann vom Kumpel ne "Del..." Nase probiert und verglichen, viel besser, also gekauft! Montiert mit 2 Dichtungen, schöner weicher Lauf,keine Anstalten zum Rückwärtslauf,Nase sauber!
Nach der Zeit des Einlaufens nach so 2500 Km eine Dichtung drunter weg, spürbar bessere Leistung aber auch ein genauso spürbar härterer Lauf, welcher noch nachzuwuchten ist!
In diesem Zustand nun das erste Mal gemessen, vorher hatte ich das Equippment dazu noch nicht!
Ändern möcht ich da nun nix mehr dran, gefällt mir nu so ganz gut!

Da nun schon so ne 3mm Dichtung bzw die Vorkriegsnase auf dem angeblich größten Kopf so viel aus macht, was soll dann passieren bei nem 173èr???
Kann mir echt kaum vorstellen, das die signifikant unterschiedlich Groß waren, eher Formänderungen in der Kammer, oder sowas?????

Die Neigung zum Rückwärtslauf hängt durchaus an der Verdichtung, denn diese bremst den Kurbeltrieb ja dann mehr oder weniger ab, was das Umschlagen begünstigt!
Ferner hängt beim GK der Zündzeitpunkt weniger am Einspritzzeitpunkt als vielmehr an dem Einblasen der Luft in den Kopf und dem Druck, welche die Zündtemperatur dann bildet, sprich hohe Verdichtun ergibt frühe Zündung!
Sicherlich macht auch die Kombi aus Pumpe und Düse was aus, die 0,8èr ist beim 45/55èr vielleicht etwas schneller, den Sprit rein zu bringen und somit hat er mehr Zeit zu verdampfen???
Schlussendlich hilft auch ein gut gewuchteter Kurbeltrieb sowie einfach nur mehr Masse aus, das der Motor seine Laufrichtung beibehält!

Als ich meinen GK gekauft hatte, fehlte der Zahnkranz für den Starter, hab mir nix dabei gedacht, aber das ist Murx!!
Für nen ordentlichen Lauf braucht man den, oder entsprechende Masse (oder halt mehr), gerade wenn es "nur" die kleine Scheibenkupplung gibt!

Grüße,
Dieter
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Re: Zylinderkopf Typen

Beitragvon GuidoKri » 23.09.2018, 15:54

Hallo !

Wie äußert sich denn ein 'härterer Lauf' bei Dir und inwiefern wuchtest Du dann nach ?
Haben bei uns auch schon mit versch. Zündnasen experimentiert, aber besonders große Unterschiede ergaben sich eher nicht...auch was den 'härteren Lauf' betrifft. Daher bin ich etwas verwundert, dass nur durch 'einen Dichtring weniger', eine deutliche Änderung eingetreten ist.
Bei uns bei Tausch von Zündnase also klanglich, lauftechnisch keine großen Änderungen.
Klar, Düse Spritzbild und Zündnase müssen zueinander passen, sonst in der Kaltlaufphase bzw. Warmlaufphase etwas nervöser. Oder eben schnelleres Auskühlen je nach Stärke (Standlauf) bzw. längeres Vorglühen bis Start möglich ist.
Mal abgesehen von der 'Rohr im Auspuff Fraktion' gibt es große Unterschiede im Klang (Standlauf). Vermutete auch, dass es mit der Kompression zu tun hat, aber ich kenne genug Gegenbeispiele.
Ob es am Kopf liegt bzw. liegen kann ?
Was bei unserem Bulldog noch auffällig ist, dass selbst große Sprittmengen problemlos 'weggeschluckt' werden, er dennoch etwas träger wirkt. Verbaut ist allerdings eine schwerere Pleuelstange und die große Riemenscheibe.

Gruß Guido
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