
Volker hat geschrieben:Was hilft ist , bei Sillstand die Kurbelwelle in die richtige Stellung zu drehen. Keill nach hinten.
Dann sollte das Öl an den Kolbenbolzen laufen.
Gruß Volker
Mibl Lanz D7531 hat geschrieben:Hallo
Erfahrung mit einem Rückschlagventil habe ich zwar keine, ich kann aber sagen das die Bulldogs bis Baujahr 32/33 ?? oder so ein Rückschlagventil ab Werk hatten. Mein HN 1 hat z.B. so eins, das ist auch in der ET Liste so beschrieben. Das schaut von außen etwa so aus wie ein Ventil an der Einspritzpumpe, hat aber innen nur eine Kugel und eine schwache Feder, die Feder ist ca. so stark wie vom Saugventil der E- Pumpe. Das könntest du mal probieren. Das wäre nicht viel Aufwand.
Gruß Mario
Lanzandi hat geschrieben:So etwas würde ich in keinem Fall machen.
Geb den Öler zur Überholung.! Ludger Belting ist z.B. eine Top Adresse.
RT-andreas hat geschrieben:Im allgemeinen liegt es bei verschlissenem Öler ja daran, dass die Bohrungen zu groß für die Pumpenkolben sind. Richtig gemacht wird es wieder dicht. Eine recht preiswerte Methode dazu ist das chemische vernickeln der alten Kolben. Das erzeugt eine gleichmäßige Schicht über alle Kanten. Absätze und Bohrungen im Gegensatz zu elektrolytischen Verfahren wo sich dort eher "Ablagerungen" bilden da das elektrische Feld dort anders wirkt. Die alten Kolben werden dabei mit einer sehr haltbaren und verschleißfesten Nickelschicht, wenn gewünscht auch mit µkroskopisch feinen Feststoffen drin als Verschleißschutz, versehen. Je nach gewünschter Stärke werden dann die Bohrungen passend dazu gehohnt und spielfrei aber leichtgängig eingestellt. Klappt sehr gut und ist preiswerter als neue Kolben machen zu lassen. In Zeiten als man noch nicht vom Staat / EU so bemuttert wurde und Chemikalien nicht böse sondern was zum kaufen waren, konnte man die Bäder sogar selbst herstellen und einsetzen, es ist also für Galvanikbetriebe kein Hexenwerk.
Andereseits, wenn es keine riesen Mengen sind, einfach 2 Stück 40x60x5 cm Platten unter die Vorderräder und die Pampe läuft in den Sumpf. Dort wie oben beschrieben ein T-Stück zum Ablassen in die Rückpumpleitung und gut ist. Bei den Vibrationen bin ich nicht so für zusätzliche Verschaubungen und Rückschlagventile, alles potentielle Fehlerquellen und die bemerkt man womöglich erst wenn der Kolben fest geht. Kann, nicht muss, aber das Risiko ist eben da.
Möglicherweise hilft ja auch einfach der Wechsel von 15W40 o.ä. auf ein Einbereichsöl 40 wie früher, das ist im Stand also kalt richtig zäh (gegenüber 15W)und läuft nicht so schnell durch die verschlissene Passung. Nachteil, man muss dann halt früher / mehr Petroleum zugeben bei Start im Winter.
Gruß andi
Socke hat geschrieben:Ich möchte Dir mal meine Erfahrungen mitteilen, vielleicht ist ja was dabei:
1.) Ein wenig verschlissener oder gar richtig überholter Öler ist sicherlich die beste Möglichkeit, ein Problem, wie Du es beschreibst, zu vermeiden. Ob die Überholung von Ludger Belting das Problem löst, dazu kann ich nicht sagen. Frage: Hast Du das Problem öfter gehabt oder nur jetzt einmalig? Ich hatte es bei mewinem Ursus auch bereits einmal, in 10 Jahren, Da muß der Öler eine ungünstige Stellung gehabt haben, der gesamte Inhalt des Öltanks hatte sich in den Motor ergossen. Startversuch wäre, wenn erfolgreich, "tödlich" gewesen, da gebe ich Dir recht.
Da ich die "besondere" Stellung des Ölers nicht kenne, helfe ich mir wie folgt weiter:
1.) Stellung mit Keil nach hinten ist ok, dann läuft das Öl wie von Volker beschrieben, leichter in das Kurbelgehäuse. Allerdings ist dazu auch Punkt 2. Voraussetzung.
2.) Ich sorge dafür, daß der Traktor vorne immer etwas mit der Nase nach oben steht. Entweder bockst Du ihn auf oder fährst mit den Vorderrädern auf ein Kantholz o.ä.
3.) Ich habe in die Rücklaufleitung ein T-Stück eingebaut, an welchem ich das Öl aus dem Kurbelgehäuse ablassen kann (sofern vorhanden (ist es immer...).
4.) Ich kenne immer den Ölstand im Tank nach dem Abstellen und weiß von daher, ob sich größere Mengen "verdünnisiert" haben. Dann erst muß ich handeln.
Ich gebe ja zu, das klingt nach ziemlich viel getue, wäre es auch, wenn ich das häufig machen würde, aber da ich mein Fahzeug so häufig nicht nutze und die oben gemachten Vorschläge (in meinem Fall) auch nur für längere Stillstandazeiten gelten, finde ich es akzeptabel. Klar suche ich auch noch einen besseren Öler, aber...
Deine Idee mit dem Rückschlagventil hatte ich (und wahrscheinlich viele andere auch) schon. Ich denke, das das wohl auch zumindest das beschriebene Problem löst. Ich habe es nicht ausprobiert, kenne auch leider keine Berichte über erfolgreiche Versuche.
Vielleicht ist ja für Dich was brauchbares dabei.
Volker (ein anderer)

Lanzmarkus hat geschrieben:Mibl Lanz D7531 hat geschrieben:Hallo
Erfahrung mit einem Rückschlagventil habe ich zwar keine, ich kann aber sagen das die Bulldogs bis Baujahr 32/33 ?? oder so ein Rückschlagventil ab Werk hatten. Mein HN 1 hat z.B. so eins, das ist auch in der ET Liste so beschrieben. Das schaut von außen etwa so aus wie ein Ventil an der Einspritzpumpe, hat aber innen nur eine Kugel und eine schwache Feder, die Feder ist ca. so stark wie vom Saugventil der E- Pumpe. Das könntest du mal probieren. Das wäre nicht viel Aufwand.
Gruß Mario
Hallo Mario
Das ist doch schon mal was, dass es so was mit Rückschlagventil schon gab.
Hatte eins schon im Netz gefunden dass einfach zwischen die Leitung geschraubt wird.
Leider ausverkauft. Wahrscheinlich von Lanz Fahrern geplündert:lol:
Ich find noch was, sonst mach ich es selber
Gruß Markus
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